Gastautor Jahn Schlosser backt Westerwälder Apfelkuchen in Barcelona

verfasst von derLasse am 22. November 2013



Nach einem Wanderwochenende in den Pyrenäen stand mkr-Gastautor Jahn Schlosser vor einem kleinen Apfel-Überschuss-Problem. Seine Lösung: Ein Apfelkuchen nach gutem alten Familienrezept.

 

Apfelkuchen

 

Manchmal begebe ich mich ins Hoheitsgebiet des Backens. Eine schwierige Entscheidung, die wohl überlegt sein will, denn hier gibt es für mich keine wirklichen Improvisationsmöglichkeiten. Der Teig passt, oder eben nicht. Wenn man aber in der Situation ist, in der ich mich befand, muss eine schnelle Lösung her.

 

Jahn Schlosser

 

Am Wochenende waren wir in den Pyrenäen unterwegs. Vor dem Apartment stand ein Apfelbaum mit lauter reifen Äpfeln. Wir haben natürlich sofort 2 kg eingepackt. Zu Hause angekommen, merkten wir aber dass wir gar nicht so viele davon in kurzer Zeit essen können.

 

Also, ran ans Verarbeiten auf die schönste aller Apfel-Arten – ein guter alter Apfelkuchen muss gebacken werden. Ich bevorzuge den hier vorgestellten, weil der Teig einfach so schön fluffig wird. Lecker!

 

Zutaten

  • 125g Margarine
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 2-4 Tropfen Zitronenaroma oder ein Schuss frischer Zitronensaft (ca. 1/4 Zitrone ausgepresst)
  • 200g Mehl (in meinem Fall gesiebt, dann wird der Teig noch leckerer)
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2-4 Esslöffel Milch

So wird`s gemacht:

    1. Zuerst Margarine, Zucker, die Eier, das Zitronenaroma gründlich miteinander verrühren.
    2. Dann das Mehl, Backpulver und die Milch hinzufügen. Kräftig weiter rühren.
    3. Fertig ist der Teig.
    4. Jetzt die Springform fetten und den Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 200 grad vorheizen.
    5. Teig ab in die Form.
    6. Dann kommt der wichtigste Teil. 6 Äpfel schälen, entkernen und halbieren. Jetzt 4 Schnitte pro halbem Apfel machen. Schicke Kerben soll er haben, damit die Hitze tief rein dringt.

Apfelkuchen

  1. Die 6 Äpfel werden dann auf dem Teig verteilt.
  2. Das ganze ab in den Ofen und für mindestens 20 Minuten backen.

 

 

Jetzt, zum Beispiel mit den Holzstäbchen vom letzten Sushiabend, testen ob noch Teig kleben bleibt.

 

Wenn nicht, super, wenn doch weiterbacken und alle 5 Minuten wieder testen.

 

Bei mir hat es insgesamt 30 Minuten gedauert, aber das ist halt von Herd zu Herd zu Teigmischung zu Mehl unterschiedlich…

 

Lasst Euch den Herbst gut schmecken.

 

 

Im mkr-Blog gibt’s inzwischen auch schon einige weitere Gastbeiträge von Jahn Schlosser. Schaut doch einfach mal durch!

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