Für den schnellen Snack zuhause “Burger – Homemade Fastfood”

verfasst von derLasse am 13. September 2014



Fastfood-Rezepte, die zuhause gekocht werden, sind meist gar nicht so „fast“ und ungesund, wie Ihr Name vermuten lässt. Eine schöne Zusammenstellung solcher Rezepte für Zuhause findet man im Buch „Burger – homemade Fastfood“ von Oliver Brachat, Torsten Hülsmann und Antonio Buntenkötter.

 

Burger - Homemade Fastfood

 

„Burger – Homemade Fastfood“ vom Autorenteam Oliver Brachat, Torsten Hülsmann und Antonio Buntenkötter ist nun schon das zweite Burger-Kochbuch in meiner Sammlung (nach Burger! [Hotdogs & Bagels]). Erschienen ist es im Hölker-Verlag und mir wurde es freundlicherweise von bloggdeinbuch.de für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

 

Über 70 Rezepte haben die Autoren in diesem 168 Seiten starken Werk zusammengefasst. Anders als der Titel vermuten lässt (und das ist das schöne an diesem Buch) sind dies aber nicht nur Burger-Rezepte. Neben tollen Burger-Kreationen finden sich Rezepte für Beilagen (=Sides), Drinks, Saucen & Dips, Sweets (=Nachtische) und eine schöne Variation von Burger-Buns im Buch. Sehr gut gefallen hat mir außerdem die Zusammenstellung von Rezepten zum Thema „Pickles“. Hier werden allerlei leckere Burger-Beilagen und Beläge zum selber einlegen vorgestellt. Eine sehr feine Idee.

 

Burger - Homemade Fastfood

 

Das Buch als solches macht fast schon einen „edlen“ Eindruck. Fester Einband, Papier mit ordentlicher Grammatur, matt bedruckt. Rein äußerlich lässt das Buch keine Wünsche offen.

 

Auch innen freut sich das Auge des Lesers: Zum einen über die toll fotografierten Rezepte, zum anderen über ein sehr ansprechendes Design und angenehme, moderne Typografie.

 

Zusätzlich zu den appetitlichen Rezept-Fotos gibt es auch noch einige nette Illustrationen, die das Gesamtbild des Buches auflockern und immer vor der Übersicht zu einem neuen Kapitel / Abschnitt erscheinen. Erwähnenswert finde ich auch, dass es wirklich zu jedem Rezept ein Foto gibt.

 

Burger - Homemade Fastfood

 

Nach einem kurzen Vorwort wird zuerst die Grundlage eines guten Burgers in Angriff genommen: Das richtige Burger-Patty. Die Autoren halten sich hierbei vorwiegend an die Devise “keep it simple”: Rindfleisch, Salz, Pfeffer und ggf. zusätzliche Würzsoßen. Besonders auf gute Fleischqualität geht er ein und auch darauf, wie man sich zuhause Hackfleisch für Patties selber wolfen kann.

 

Zweiter wesentlicher Bestandteil eines Burger nach dem Patty ist das Burger-Bun (=Brötchen). Für diese werden sieben unterschiedliche Rezepte vorgestellt. Toastbrot, Focaccia, und Vegan Rolls inklusive.

 

Danach schließen sich die eigentlichen Rezepte für Burger und Sandwiches an. Insgesamt 24 Stück sind es an der Zahl. Neben einigen Standards, wie dem obligatorischen Steak Sandwich, dem Cheeseburger und dem Veggie Burger finden sich hier einige ausgefallene und sehr lecker klingende Kombinationen.

 

Besonders gefreut habe ich mich hier über den “Rheinish Burger” mit (unter anderem) Brezel-Buns, Sauerkraut und Düsseldorfer Senf – da freut sich das Herz des Rheinländers! Auch den “Tempeh-Burger” und “Mr. Stroganoff” halte ich für äußerst nachkochenswert.

 

Burger-Homemade-Fastfood

 

Den nächsten großen Abschnitt von “Burger – Homemade Fastfood” nehmen die insgesamt 15 Rezepte für Saucen und Dips in Anspruch. Von BBQ-Sauce, über vegane Majo und unterschiedliche Ketchup-Variationen bis hin zum indischen Daal ist hier eigentlich alles wesentliche vertreten, was man sich auf einem Burger nur wünschen kann.

 

Anschließend widmet sich das Buch den richtigen Beilagen zum Burger-Menü. Insgesamt 14 unterschiedliche Sättigungsbeilagen und Salate umfasst dieses Kapitel. Besonders ansprechend fand ich hier die “Jalapeño Poppers” und die “Bread Sticks”. Auch diese beiden Rezepte landen definitiv auf der Liste für einen unserer nächsten Burger-Abende.

 

Burger - Homemade Fastfood

 

Im Bereich Pickles werden 5 verschiedene Rezepte zum Einlegen von Gemüse in Essig vorgestellt, die sich mit Sicherheit so richtig gut auf dem ein oder anderen Burger machen können. Eine sehr gute Idee! Bisher habe ich das noch nie ausprobiert, aber ein paar selbst eingelegte Gurken möchte ich demnächst auch mal in meinem Kühlschrank haben.

 

Um das perfekte Burger-Menü abzuschließen fehlen jetzt eigentlich nur noch passende Getränke und ein feiner Nachtisch. Auch hierfür hält “Burger – Homemade Fastfood” einige Rezepte bereit. Hausgemachte Limonade und New York Cheesecake oder Macadamia Brownies sollten den Fast-Food-Abend zuhause eigentlich perfekt abrunden können… ;-)

 

Burger - Homemade Fastfood

 

Alle im Buch vorgestellten Rezepte sind klar und deutlich formuliert. Mir gefällt außerdem sehr gut, dass die meisten von Ihnen mit 3 – 4 Anweisungsschritten auskommen.

 

Davon – und auch vom Wort “Fastfood” im Titel des Buches darf man sich allerdings auch nicht in die Irre führen lassen. So ein Burger-Menü mag zwar recht schnell verdrückt sein, wenn man es sich beim Burgerladen an der Ecke holt, bereitet man jedoch alles frisch zuhause selbst zu, kann auch ein einfacher Cheeseburger mit Beilagen schon einiges an Zubereitungszeit in Anspruch nehmen.

 

Selbstverständlich lohnt sich aber ein solcher Aufwand, denn geschmacklich wird das Ergebnis sicherlich meilenweit von dem entfernt sein, was man in den “üblichen verdächtigen”, großen Burgerketten so präsentiert bekommt…

 

Burger - Homemade Fastfood

 

Fazit:
“Burger – Homemade Fastfood” trägt dem im Moment allgemein irgendwie vorherrschenden Trend zum Gourmet-Burger erfolgreich Rechnung. Der Burger-Freund bekommt hier ein sehr umfangreiches und schön gestaltetes Buch voller schöner Rezepte und anregender Ideen.

 

Alle vorgestellten Rezepte sind nicht “abgehoben” und sollten von jedermann zuhause gut nachzukochen sein. Schön ist, dass sich mit Hilfe dieses Buches komplette “Homemade Fastfood”-Abend zusammenstellen lassen. Insgesamt ist dieses Buch also eine klare Empfehlung wert!

 

Wer jetzt so richtig Burger-Bock bekommen hat, kann sich das Buch gleich hier bestellen.

 

Burger - Homemade Fastfood

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