Neuer Herbst-Liebling: Butternut-Kürbis-Risotto mit Süßkartoffel

verfasst von derLasse am 22. Oktober 2016



Klar – Kürbisse aller Art haben jetzt im Herbst Saison. Meist habe ich mich zu dieser Zeit immer an die praktischen kleinen Hokkaido-Kürbisse gehalten. Nun wollte ich aber einmal etwas neues ausprobieren und habe mich an einem Butternut-Kürbis-Risotto versucht.

 

Butternur-Kürbis-Risotto

 

Eines gleich vorneweg: Dieses Risotto vom Butternut-Kürbis ist definitiv mein neues Lieblingsrisotto (und hier im Blog finden sich inzwischen ja schon ein paar Risotto-Rezepte)! Die Idee dazu stammt übrigens aus einem kleinen Restaurant in Cornwall, wo ich im letzten Sommer zum ersten Mal bewusst Butternut-Kürbis gegessen hatte.

 

Da ich mir die Kombination – schon alleine farblich – sehr gut vorstellen konnte, habe ich das Butternut-Kürbis-Risotto noch um etwas gewürfelte Süßkartoffel (ich habe eine halbe verwendet) erweitert. Diese passt nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich sehr gut zum Butternut-Kürbis. Außerdem sorgt sie auch dafür, dass das Risotto hinterher so richtig schön sämig und schlotzig wird – genau so wie es sein soll.

 

Der Butternut-Kürbis ist eigentlich auch eine recht genügsame Zutat. Er ist relativ hart, Ihr solltet ihn also mit einem stabilen Messer bearbeiten. Außerdem hat er gegenüber seinen kleinen runden Hokkaido-Kollegen den kleinen Nachteil, dass Ihr ihn zunächst schälen müsst. Dies geht allerdings recht locker und entspannt von der Hand. Nur in seinem unteren, runden Teil (unterhalb des “Flaschenhalses” hat er ein paar Kerne, die sich schnell mit einem Löffel entfernen lassen. Danach kann man ihn recht einfach und schnell würfeln.

 

Zutaten

  • 1/2 Butternut-Kürbis
  • 1/2 Süßkartoffel
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Becher Risotto-Reis
  • 1 Glas Weißwein
  • 1 Liter warme Gemüsebrühe
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • frisch geriebener Parmesan

So wird`s gemacht:

  1. Zwiebel, Butternut-Kürbis und Süßkartoffel werden geschält und gewürfelt. Sowohl bei der Süßkartoffel als auch beim Kürbis habe ich Würfel mit etwa 1 cm Kantenlänge geschnitten.
  2. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und darin die Zwiebel leicht glasig anschwitzen.
  3. Den Risotto-Reis hinzufügen und auch diesen leicht glasig werden lassen.
  4. Süßkartoffel und Butternut-Kürbis hinzufügen. Alles zusammen kurz weiter durchschwenken. Sollte die zerlassene Butter dafür nicht mehr ausreichen könnt Ihr auch einen Schuss Olivenöl hinzufügen. Dann mit einem Glas Weißwein ablöschen.
  5. Nun 1 – 2 Kellen Gemüsebrühe hinzufügen und die Hitze reduzieren.
  6. Immer wieder warten, bis der Reis die Gemüsebrühe aufgesogen hat und immer wieder neue Brühe hinzufügen – die übliche Risotto-Taktik eben. Dies kann ca. 40 – 45 Minuten dauern.
  7. Das Reis und Gemüse sollten nun schon eine schön sämige Konsistenz aufweisen. Um diese noch etwas zu verbessern und das Butternut-Kürbis-Risotto schön „schlotzig“ zu machen fügt Ihr jetzt noch einmal ein Stück Butter und etwas frisch geriebenen Parmesan hinzu.
  8. Abgeschmeckt wird mit Salz Ich bevorzuge Meersalz) und Pfeffer.

 

Butternut-Kürbis-Risotto

 

Um das Risotto noch ein wenig zu garnieren und um für etwas geschmackliche Abwechslung zu sorgen, habe ich noch einige Julienne von Möhre und Zucchini darauf gegeben.

 

Diese habe ich zunächst schnell mit dem Julienne-Schneider geschnitten und dann mit etwas Olivenöl in einem Topf angeschwitzt.

 

Anmerkung: Zum Thema Gemüse-Julienne gibt es hier im Blog inzwischen schon einige Beiträge, die Ihr einmal durchstöbern könnten.

 

Die Julienne habe ich dann schnell mit etwas Meersalz, frisch gemahlenem Pfeffer und Zitronensaft abgeschmeckt.

 

Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Nachkochen!

Dieser Artikel hat bisher 2 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. Michael sagt:

    Danke für Wünsche. Ich muss es probieren!

  2. Tolles Rezept! Hab es gestern Abend mit meiner Freundin ausprobiert und wir waren beide sehr davon überzeugt.
    Weiter so :) Lg

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