Ein gelungener Sushi-Abend

verfasst von derLasse am 4. Juli 2012



Am letzten Wochenende hatten wir einfach mal Lust, Sushi selbst zu produzieren. Ein guter Freund von mir war eine Weile in Asien unterwegs und hatte dringenden Bedarf, mal wieder asiatisch zu kochen. Gesagt getan: Unser erster Männerkochrunden-Sushi-Abend. 

 

 

Hört man “Sushi” denkt man ja immer zunächst mal: Oha – wahnsinnig aufwendig – hoher Zeitbedarf. Und ganz ehrlich: genau so ist das auch. Wir haben um ca. 19:30 mit den ersten Vorbereitungen begonnen, um 22:30 konnten wir uns dann endlich gemütlich zum Essen hinsetzen. Allerdings: Die gemeinschaftliche Sushiproduktion in der Küche macht richtig Laune – also keinesfalls nur eine langweilige und anstrengende Beschäftigung. Nun sind wir auch nicht unbedingt Vollprofis was die Sushi-Produktion angeht, demnach auch nicht ganz so schnell. Aber wie gesagt: Ein optimales Gericht für gemeinschaftliches Kochen.

 

 

Eigentlich hatten wir extra für den Sushi-Abend superfrischen Thunfisch aus Sri-Lanka besorgt. Da der aber dann doch noch eine längere Autofahrt als geplant auf sich nehmen musste und der geplante Sushi-Abend um einen Tag verschoben werden musste, haben wir uns entschlossen ihn nicht komplett roh zu verarbeiten.

 

Stattdessen wurde er ganz kurz von beiden Seiten mit etwas Sesamöl in der Pfanne angebraten. Aber wirklich nur so, dass er gerade eben nicht mehr roh ist. Die Konsistenz stimmte auf jeden Fall noch.

 
Wie haben wir das Ganze nun gemacht?
 
Zunächst einmal musste schön klebriger Sushi-Reis mit etwas asiatischem Reisessig vorgekocht werden.
Dieser wurde dann auf die Nori-Blätter gegeben und mit den weiteren Füllungen belegt. In unserem Fall waren das konkret: Der bereits angesprochene Thunfisch, Avocadostücke, Gurke, Sesamkörner, eingelegte Mango und selbst gemachte Saté-Sauce. Diese haben wir gemacht, in dem fein gehackte Schalotte und Knoblauch etwas mit Öl angedünstet wurden. Dazu dann Erdnussbutter und Kokosmilch geben. Dann das ganze schön einköcheln und ggf. mit etwas Salz würzen.

 

 

Mit Hilfe von Bambus-Sushimatten haben wir dann alles zu schönen Rollen verarbeitet, die dann in Scheiben geschnitten wurden. Ein Tipp: Das Messer immer schön nass machen vor dem Schneiden, dann geht es besonders gut. Am besten man stellt sich eine Schale Wasser mit etwas Reisessig griffbereit.

 


 
Serviert haben wir dann alles mit Soja-Sauce, Wasabi und unserer selbstgemachten Saté-Sauce. Außerdem gab es noch eingelegten Ingwer dazu. Selbstverständlich wurde auch stilecht mit Stäbchen gegessen!

 

Ausnahmsweise hatten wir auch mal Glück mit dem Wetter, so dass wir das selbstproduzierte Sushi trotz fortgeschrittener Stunde noch draußen auf der Terrasse essen konnten. Ein wirklich mehr als gelungener erster Sushi-Abend – und mit Sicherheit nicht unser letzter!!!

 
Besten Dank PasCas!

Dieser Artikel hat bisher 5 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. Sieht cool aus.
    Leider habe ich in meinem Freundeskreis überhaupt keine Sushi-Fans.
    Und die beste Ehefrau von allen mag das auch nicht.
    So bleibt mir nichts anderes übrig, als die Japaner in meiner Stadt aufzusuchen.

    Mit leicht neidischem Gruß
    Peter

    • derLasse sagt:

      Hi Peter,

      hm schade – gibt`s auch niemanden den Du vielleicht für die vegetarische Version begeistern könntest?
      Versuch`s doch einfach mal…

      Beste Grüße zurück!!!

  2. dagmar herzing sagt:

    Hallo
    Ich danke für Ihre detailreiche Beschreibung – für den Jahreswechsel ist die Vorlage ganz prima, da man scheinbar lange und gut beschäftigt ist.
    Mit einer hinreichenden Menge an Sake, haben meine Gäste sicher Spaß daran…
    So bleibt mir nur, Ihnen ein gutes neues Jahr zu wünschen.
    Liebe Grüße, Dagmar Herzing

    • derLasse sagt:

      Hallo Frau Herzing,
      schön, dass Ihnen der Beitrag gefallen hat. Da ich ein paar Tage unterwegs war, komme ich erst jetzt dazu, Ihren Kommentar zu beantworten.
      Ich hoffe Sie hatten einen guten Rutsch ins neue Jahr und der Sushi-Abend ist bestens gelungen!?!
      Viele Grüße!

      • Dagmar sagt:

        Guten Morgen
        Ja, war sehr lecker und eine schöne Sache, um die Zeit bis 0 Uhr rumzukriegen, jeder war auf tolle Art beschäftigt… Wenig Küchenchaos.
        Allerdings hatte ich dummerweise den falschen Reis gekauft, so dass die Teilchen regelrecht im Mund zergingen:).
        Also alles Gute für 2014, Dagmar

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