Ein Sommerklassiker: Surf & Turf

verfasst von derLasse am 27. Juli 2012



Nach dem einwöchigen Aufenthalt auf Alpenvereinshütten hatte ich mal wieder richtig Hunger auf ein ordentliches Steak – Fleisch “am Stück” bekommt man dort natürlich nicht. Surf & Turf ist eine meiner Lieblings-Steak-Variationen für den Sommer. 

 

 

Die Kombination von Rindfleisch und Garnelen/Gambas mag sich zwar für die Ohren des ein oder anderen etwas befremdlich anhören, aber wer einmal probiert hat weiß: Surf & Turf schmeckt einfach genial! 

Natürlich lässt sich dieses Gericht auch wunderbar auf dem Grill zubereiten. Also: Als erstes mal für gut Glut sorgen!

 

Nach meinem Alpen-Urlaub hatte ich mal wieder so richtig Lust zu Grillen und “Fleisch am Stück” zu essen. Passenderweise ging es meinem Surf-Kumpel PasCas ganz genauso und freundlicherweise hatte er sich auch gleich bereit erklärt, den Metzger seines Vertrauens aufzusuchen. Der gute Junge hatte offensichtlich wirklich Hunger beim Einkauf und hat gleich 1,3 Kilo feines Roastbeef für 2 Personen besorgt. Die goldene Steak-Grill-Regel, dass das mit dem heißen Rost zu bearbeitende Fleischstück mindestens 5-7 cm dick sein sollte konnten wir also ganz easy einhalten.

 

 

Da ich auch noch ein paar Einkäufe zu erledigen hatte, kam mir die Idee, schnell noch am Fisch-Stand ein paar geschälte Garnelen zu besorgen. Diese wurden dann fix mit etwas Olivenöl, Knoblauch, Petersilie und Dill mariniert.

 

 

Auch beim Fleisch haben wir uns für ein schnelles Vorwürzen vor dem Grillen entschieden: Die Wahl fiel hier auf Olivenöl, Meersalz, etwas Pfeffer und einige Nadeln Rosmarin. Darin das Fleisch ein paarmal wenden und schon ist es bereit für den heißen Rost.

 

Eigentlich ist die Steak-Zubereitung auf dem Grill nicht sonderlich schwierig finde ich. Wichtig ist, dass man eine Zone mit direkter und eine mit indirekter Hitze schafft.

 

Über der direkten Hitze werden die Steaks zuerst angebraten. Hierbei gilt: Es wird dann gewendet, wenn man das Fleisch wenden kann. Das heißt also, wenn sich das Steak selbständig vom Rost gelöst hat. Wenn beide Seiten angebraten sind werden die Steaks einfach bei geschlossenem Deckel im Bereich der indirekten Hitze, also neben der eigentlichen Glut, gar gezogen.

 

Die Zubereitung der Garnelen auf dem Grill macht auch überhaupt keine Probleme. Man kann sie entweder direkt auf den Rost, auf ein Stück Alufolie, oder so wie wir auf eine kleine Grillpfanne legen. Hier darf man ruhig mal etwas häufiger wenden, bis sie rundum schön angebraten aussehen.

 

Zum Abschluss einfach die Garnelen auf den Steaks verteilen und fertig.

 

 

Um ganz ehrlich zu sein hatten wir für dieses fürstliche Mahl überhaupt keine Beilagen eingeplant… Ein paar geschmolzene Zwiebeln hat es dennoch gegeben, aber das war`s auch schon ;-)

 

Manchmal muss man sich eben auf das wesentliche reduzieren…

 

Ich wünsche gut Glut!

Dieser Artikel hat bisher 1 Kommentar.


Bisherige Kommentare:

  1. Wissel Alfred sagt:

    Hey, das sieht aber lecker aus, werde ich gleich mal ausprobieren.
    LG

    Opa Alfred

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