Ein super Start in den Tag: French Toast

verfasst von derLasse am 11. Februar 2014



Heute möchte ich Euch noch einmal eine alternative Frühstücks-Version vorstellen, die für mich persönlich mit ein paar sehr netten Erinnerungen verknüpft ist: French Toast.

 

French Toast

 
French Toast gibt es bei mir ehrlich gesagt nicht allzu häufig. Obwohl ich die Teile eigentlich sehr gerne esse, denke ich oft irgendwie überhaupt nicht daran, sie zuzubereiten. Wenn ich dann mal daran denke, dass man ja eigentlich mal wieder French Toast frühstücken könnte, dann ist es entweder schon zu spät (nach dem Frühstück), oder die passenden Zutaten (Weißbrot oder Toast habe ich eigentlich so gut wie nie im Haus) fehlen.

Deshalb kann mich jetzt auch noch sehr gut an die letzten beiden Male erinnern, die ich French Toast gefrühstückt habe:

 

1. Auf einem astirischen Campingplatz. Mein Kumpel Quin aus Südafrika hat auf dem Campingkocher French Toast für die hungrige Surfer-Meute gemacht.

 

2. In einem sehr netten Eckcafé in Raglan, Neuseeland. Wer jemals den Kultfilm “The Endless Summer“ gesehen hat wird auf jeden Fall von diesem schönen Fleckchen Erde schon einmal gehört haben…ein absolutes Paradies für Surfer. Dort wurde Hendrik und mir French Toast mit allerlei frischen Früchten, Müsli, gebackenen Bananen, Ahornsirup und Naturjoghurt serviert.

 

Kurz und gut: Am French Toast hängen auf jeden Fall für mich sehr positive Erinnerungen. Grund genug auch zuhause einmal wieder French Toast zu machen.

 

Die angegebenen Mengen reichen für ca. 4 – 6 Scheiben French Toast – je nach Größe.

 

French Toast

 

Zutaten

  • 4 – 6 Scheiben Toast oder Weißbrot
  • 1 Ei
  • ca. 70 – 100 ml Milch
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt

So wird`s gemacht:

  1. Wichtig ist, dass das Brot für den French Toast nicht zu dünn ist. Handelsübliche Toastscheiben finde ich persönlich dafür nicht ganz so geeignet, da die Scheiben schon so 1 – 1,5 cm dick sein sollten. Am besten Ihr kauf Euch also beim Bäcker ein kastenförmiges Weißbrot, das Ihr selber zuschneiden könnt. Damit geht es wunderbar.
  2. Das Brot also wie bereits erwähnt in ca. 1 – 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. Alle anderen Zutaten in einer Schüssel miteinander verquirlen. Diese Mischung sollte insgesamt ein wenig flüssiger als ein Rührei. Mit der zugegebenen Milchmenge könnt Ihr die Konsistenz ganz gut steuern. Ich habe extra keine präzise Menge für die Milch angegeben, weil die Milchmenge natürlich auch von der Größe des Eis abhängt. Etwas flüssiger als ein Rührei ist aber optimal.
  4. Nun die Toastscheiben nacheinander in dieser Mischung einlegen. Sie sollen sich schön von beiden Seiten vollsaugen.
  5. Jetzt kommt das Knifflige am French Toast: Das gleichmäßige Toasten von beiden Seiten.
  6. Zugegebenermaßen würden die vollgesogenen Weißbrotscheiben eine ziemliche Sauerei in in einem herkömmlichen Toaster hinterlassen…
  7. Um dies zu vermeiden gibt es inzwischen einige Modelle, bei denen horizontales Toasten möglich ist. Wenn Ihr ein solches Gerät nicht zur Hand habt, wird der French Toast einfach in einer Pfanne ausgebacken. Diese solltet Ihr bei mittlerer Hitze erwärmen und mit einem kleinen Stück Butter ausreiben.
  8. Dann die French Toast darin goldgelb ausbacken.

 

Um das Frühstück perfekt zu machen, habe ich mir dann auch noch ein Banane gebraten. Diese einfach der Länge nach halbieren, die Schnittseite mit etwas Ahornsirup einstreichen. Dann ebenfalls in der Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb backen lassen.

 

Dazu gab es dann noch weiteren Ahornsirup, kühlen Naturjoghurt und etwas weiteres Obst – eine super Frühstückskombination, die mit Sicherheit nicht ganz so alltäglich ist…

 

Ich wünsche Euch einen guten Start in den Tag damit!

 

French Toast

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