Gesund und lecker: Goji-Beeren

verfasst von derLasse am 6. September 2012



Immer wieder stolpert man ja mal über Zutaten, die man bisher noch nicht kannte. In meinem Fall waren das Goji-Beeren, die Frucht des gemeinen Bocksdorns.

 

 

Habt Ihr schon einmal von Goji-Beeren gehört? Nein? Ich auch nicht. 

 

Deshalb habe ich auch gleich mit “her damit” geantwortet, als mir Juliana von nu3 – Die Nährstoffexperten per e-Mail die Frage gestellt hat, ob ich gerne einmal Goji-Beeren probieren wollen würde.

 

Freundlicherweise hat man mir natürlich umgehend eine Tüte zum probieren zugeschickt. Vielen Dank.

 

Was hat es nun auf sich mit diesen Goji-Beeren?

Die Gojis sind die Früchte des gemeinen Bocksdorns. Laut Wikipedia gibt’s diesen von Südeuropa bis China und gerade in der chinesischen Küche und auch der traditionellen chinesischen Medizin spielen seine Beeren eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Die nährstoffreichen Früchte werden entweder gekocht oder (wenn sie süß sind) roh gegessen. Man schreibt ihnen einige gesundheitsfördernde Eigenschaften, wie z.B. Steigerung der Stressresistenz, Stärkung der Abwehrkräfte, etc. zu, aber so richtig wissenschaftlich erwiesen scheinen all diese Wirkungen wie so häufig nicht zu sein.

 

Die mir zugesandten Gojis stammen laut Packungsangabe aus der Mongolei und sind 100% Bio.Da ich die medizinische Wirkung sowieso nicht testen kann, beschränke ich mich hier auf das Geschmackserlebnis.

 

Was kann man nun damit machen?

Tja, nun habe ich also eine komplette Tüte voller Bio-Goji-Beeren. Was soll ich damit anfangen?

 

Ganz klar: Erstmal roh probieren!

 

Die ca. 1cm großen Beeren schmecken schön süß und fruchtig und haben einen sehr guten, eigenen Geschmack. Ein bisschen muss ich an Rosinen oder getrocknete Aprikosen denken – kann aber gar nicht so genau sagen, ob das nun an der typischen Trockenfrucht-Konsistenz oder am eigentlichen Geschmack liegt. Ganz so weich wie viele andere Trockenfrüchte sind die Gojis allerdings nicht .

 

Das treibt mich direkt zur nächsten Idee:

Müsli (die Standardmischung mit Rosinen) mit Joghurt und Goji-Beeren zum Frühstück. Sehr sehr lecker – schonmal ein guter Start in den Tag! Wer morgens ein süßes, fruchtiges Müsli mag kommt hier auf seine Kosten.

 

Goji-Müsli
 

Dabei vertragen sich die Goji-Beeren geschmacklich auch hervorragend mit frischem Obst. Prinzipiell könnte ich mir die roten Früchte auch als festen Bestandteil einer Müslimischung vorstellen. Warum gibt es sowas nicht? Eventuell könnte es damit zusammenhängen, dass Goji-Beeren nicht ganz günstig sind.
 

Auch in süßen Pfannkuchen schmecken die Gojis sehr gut. Ich habe sie einfach in meinen Pfannkuchenteig mit reingeschmissen und mit in der Pfanne ausgebacken. Dabei wurden die Beeren dann deutlich weicher als im rohen Zustand – wunderbar. Diese süßen Pfannkuchen eignen sich entweder für ein Ami-Style-Frühstück (ähnlich wie Blaubeerpfannkuchen) oder ergeben in Kombination mit einer Kugel Vanilleeis einen tollen Nachtisch.

 

Goji-Pfannkuchen

 

Mein Fazit:

Mir schmecken die Goji-Beeren und ich freue mich, mal wieder etwas neues probiert und kennengelernt zu haben.

 

Sicherlich werde ich die Beeren jetzt nicht in Massen zu mir nehmen, aber ich freue mich, dass ich nun (ähnlich wie bei Rosinen, Mandeln, Aprikosen, verschiedenen Nüssen und so nem Zeugs) eine Packung davon vorrätig habe, auf die ich beim Kochen zurückgreifen kann.
 
Ich bin mir recht sicher, dass sich die roten Beeren in das ein oder andere meiner Gerichte hereinschleichen werden. Da ich mich ja sowieso auch immer noch an selbstgemachte Müsliriegel (wie bereits hier erwähnt) heranwagen wollte, weiß ich glaube ich schon, wann die Gojis das nächste Mal zum Einsatz kommen werden. Goji-Muffins wären noch eine weitere Idee…

 

Dieser Artikel hat bisher 3 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. TheCookiez sagt:

    Danke für den Artikel und die vielen Ideen. Ich hatte schonmal von Gojis gehört aber nicht wirklich gewusst was es ist.

    Viele Grüße!

    • derLasse sagt:

      Hey Cedric,
      dank Dir für Deinen Kommentar.
      Gerade eben haben wir ein leckeres Putencurry – unter anderem mit Goji-Beeren – gekocht. Denke, dass der Beitrag dazu morgen kommen wird.

      Beste Grüße zurück!

  2. Claus sagt:

    Mein Problem ist, dass die Beeren etwas bitter schmecken und ich will eigentlich keinen Zucker verwenden. Ohne Zucker kann ich sie aber echt nicht im Müsli haben leider :(.

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