Grill-Dipp-Tipp: Würzige Auberginenpaste aus gegrillten Auberginen

verfasst von derLasse am 10. Mai 2012



Für einen schnellen Snack oder einfach nur mit etwas Brot als Beilage sind Dipps immer eine feine Sache – besonders beim sommerlichen Grillen. Aus Auberginen lässt sich unter Zuhilfenahme des Grills mal etwas anderes zaubern: Eine würzige Auberginenpaste.

 

 

Wir haben uns gestern nicht durch das Regenschauer durchsetzte Wetter einschüchtern lassen und den Grill trotzdem angeschmissen. Als kleines zusätzliches Schmankerl zu Steak und selbstgemachtem Kräuterbaguette (das Rezept kommt selbstverständlich auch noch) gab es Auberginenpaste aus gegrillten Auberginen. 

 

Dieser Dipp lässt sich wirklich vollkommen einfach und unkompliziert, auch in größeren Mengen herstellen und wunderbar in einem Vorratsglas eine Weile im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr also gleiche eine etwas größere Menge Auberginenpaste herstellen. 2 Auberginen solltet Ihr schon mindestens verarbeiten damit sich die Sache lohnt.

 

Zutaten

  • 2 Auberginen
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • Pfeffer

So wird`s gemacht:

    1. Also der Grill ist an. Das ist schonmal sehr gut! Wenn Ihr die Möglichkeit habt mit geschlossenem Deckel zu Grillen, dann kann ich Euch nur empfehlen etwas würziges Räucherholz (Hickory kommt gut!) auf die Glut zu streuen. Dass Ihr die Woodchips vorher mindestens eine halbe Stunde lang in Wasser eingeweicht habt ist klar… Auf diese Weise könnt Ihr Euren Auberginen eine schön rauchige Geschmacksnote verleihen – die erscheint dann logischerweise auch hinterher in der Auberginenpaste und ist richtig lecker!
    2. Nun halbiert Ihr die Auberginen und legt sie mit der Schnittseite auf den Grillrost. Die Hitze sollte nicht riesig sein, aber die Auberginen sollten schön bräunen.
    3. 
Wenn das Auge bei Euch mitgrillt könnte Ihr die Auberginenhälften erst im 45°-Winkel zu den Rost-Streben auflegen und nach einer Weile um weitere 45° wenden – so entsteht ein schönes Cross-Branding wie bei einem Steak.

     

  1. Wenn Euch die Auberginen zu dunkel werden könnt Ihr sie in den Bereich der indirekten Hitze legen. Wichtig ist, dass das Fruchtfleisch schön weich und breiig wird. Das könnt Ihr einfach mit einem Fingerdruck prüfen.
  2. Wenn sie sich schön weich anfühlen nehmt Ihr sie einfach vom Grill und lasst sie abkühlen.
  3. Nach dem Abkühlen das Fruchtfleisch ganz einfach mit einem Löffel aus den Schalen schaben. Das geht besonders einfach, wenn Ihr vorher mit dem Messer ein Raster rein ritzt (siehe Bild). So lassen sich die Fruchtfleischwürfel hervorragend heraustrennen und das Pürieren fällt hinterher um so leichter.
  4. 2 Knoblauchzehen (je nach persönlichem Geschmack gerne auch mehr oder weniger) fein hacken und dazu geben. Außerdem mit einer ordentlichen Prise grobem Meersalz und reichlich Pfeffer würzen.
  5. Einen großzügigen Schuss Olivenöl dazu geben und nun alles mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme verarbeiten. Die Konsistenz der Auberginenpaste könnt Ihr mit der Zugabe von weiterem Olivenöl ganz gut steuern. Abschmecken und ggf. noch etwas nachwürzen.

Lasst es Euch schmecken!!!

 

P.S.: Natürlich funktioniert diese Rezept nicht nur auf dem Grill. Solltet Ihr keine Lust auf Grillen (was ich kaum verstehen kann) oder das Wetter schlecht sein, könnt Ihr die Auberginenhälften auch einfach im Backofen bei 180-200° weich backen. Das leckere Raucharoma fehlt Euch dann natürlich.

Dieser Artikel hat bisher noch keine Kommentare.


Hinterlass einen Kommentar: