Kochender Kerl #7: Andreas Brendt und sein Weltenbummler-Universalrezept

verfasst von derLasse am 16. Dezember 2013



So langsam ist es an der Zeit, sich über last minute Weihnachtsgeschenke Gedanken zu machen. Wenn Ihr immer noch nichts habt, ist es aber wirklich allerhöchste Eisenbahn. Bücher sind da immer praktisch. “Boarderlines” zum Beispiel.

 

Andreas Brendt - Boarderlines

 

Die Weihnachtszeit ist ja die perfekte Zeit zum Lesen. Aus diesem Grunde möchte ich heute hier mal ein wenig Werbung für einen Bekannten von mir machen. Unser kochender Kerl #7 – Andreas Brendt – hat (neben dem Kochen) das schönste Hobby der Welt: Wellenreiten. Genau darüber hat er nun ein Buch geschrieben.

 

Spätestens seit meinen Beiträgen “Erster Abend des Sommer-Surftrips: Presa Iberico” und “Grillen unterwegs: Die restliche Reise” wisst Ihr ja, dass auch ich die meisten meiner Urlaube surfenderweise verbringe. Natürlich lese ich hin und wieder auch gerne einmal ein Buch, das sich mit meinem Hobby beschäftigt. Ein ebensolches hat Andi nun geschrieben.

 

Andi habe ich schon vor einigen Jahren in Frankreich kennengelernt und seitdem haben sich unsere Wege, auf Grund gemeinsamer guter Freunde, schon einige Male – sowohl an der europäischen Atlantikküste – als auch im Rheinland gekreuzt.

 

Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich ihm vor ein paar Jahren an einem Strand in Nordspanien begegnet bin. Als erste Person, der ich über den Weg lief, als ich das Wasser notgedrungen verlassen hatte, gab er mir den dringenden Rat, mich Nähen zu lassen. Die Nose meines Surfboards hatte mich unmittelbar davor knapp unter meinem rechten Auge erwischt und für eine ordentliche Platzwunde gesorgt – in Verbindung mit Wasser sah das natürlich nach viel mehr laufendem Blut aus, als es tatsächlich war. Damit hatte ich mir allerdings trotzdem erst einmal ein paar Tage Surfpause eingehandelt.

 

Andi nimmt das Surfen ein wenig ernster als die meisten „Otto-Normal-Surfer“. Er hat sein komplettes Leben darauf ausgerichtet. Darüber und über seine Surftrips durch die ganze Welt hat er nun ein sehr schönes und lesenswertes Buch namens “Boarderlines” geschrieben. Zeit, ihm mal ein paar Fragen über das Kochen und Essen auf solchen Trips zu stellen. 

 

ACHTUNG (für die Text-Überflieger unter Euch): Weiter unten könnt Ihr eine Ausgabe von Boarderlines gewinnen.

 

mkr: Hey Andi, liefer uns doch zuerst einmal ein paar Eckdaten zu Deiner Person…Boarderlines - Andreas Brendt

Tja, also: Mein Name ist Andreas Brendt, ich bin 38 Jahre alt und wohne zur Zeit in Köln.

 

mkr: Was tust Du, wenn Du nicht gerade surfst oder schreibst?

Momentan arbeite ich als Lehrer an einem Berufskolleg, zumindest solange, bis ich Buchmillionär bin :). Tollerweise darf ich alle zwei Jahre ein Sabbatjahr machen, um zu schreiben und zu reisen.

 

mkr: Wow – das hört sich super an. In Deinem Buch beschreibst Du einige Deiner Surftrips durch die ganze Welt. Was war auf diesen Reisen Dein interessantestes oder kuriosestes kulinarisches Erlebnis bisher?

Das war in Indonesien. Da war etwas auf meinem Teller, was von der Konsistenz entfernt an Zuckerwatte erinnert hat. Es war neutral bis ganz wenig süß, aber nur für eine Sekunde, bis es dann unfassbar scharf wurde. Ich weiß bis heute nicht, was das war. Ein Sonnenstich, eine Halluzination oder irgendein merkwürdiges Kraut. Übrigens der Versuch das Spektakel in meinem Mund mit Cola zu löschen, schlug fehl. Die Hilfe der besorgten Indonesier war wie immer dieses sehr freundliche Grinsen, was ich so liebe :).

 

mkr: Wo auf der Welt schmeckt es Dir am besten?

Asien hat eine tolle Vielfalt und die Zutaten bekommen so viel Sonne. Ich liebe asiatisches Essen einfach.

 

Boarderlines - Andreas Brendt

 

mkr: Als vielgereister Weltenbummler hat man sicher ein “Universal-Rezept”, das man immer wieder und überall kochen kann. Hast Du da einen Tipp?

Es handelt sich um einen Geheimtipp. Einen, von dem wohl noch nie jemand gehört hat, aber der natürlich hier her muss: Nudeln mit Tomatensauce. Klingt profan, aber ich experimentiere seit vielen Jahren daran rum und es verändert sich ständig. Zum Beispiel mit so Sachen wie Schwarzbrot statt Fleisch (ich bin Vegetarier) oder rote Linsen, was den Gesamtgeschmack total verändert. Und Veränderung ist ja sehr wichtig, wenn man unterwegs ist und wenig Möglichkeiten hat.

 

 mkr: Wo hast Du schon überall auf dieses Rezept zurückgegriffen?

Ich würde sagen in etwa 40 Ländern dieser Erde. Da fühlt man sich manchmal wie ein Kochgesandter und die Reaktionen auf ein für uns alltägliches Gericht sind herrlich, weils für einige Leute wie vom Mars schmeckt!

 

Boarderlines - Andreas Brendt

 

Das allerbeste kommt wie immer zum Schluss: Andi hat mir für Euch eine Ausgabe von „Boarderlines“ zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Also: Einfach bis zum 31.12.2013 einen schnellen Kommentar hier im Blog (gleich unter diesem Beitrag) hinterlassen und schon seid Ihr mit dabei. Vielleicht habt Ihr Glück und könnt das neue Jahr dann gleich literarisch mit ein paar spannenden Surf-Abenteuern aus aller Welt beginnen.

 

Wenn Ihr Euch für Surfen oder nette Reise- und Abenteuerliteratur begeistern könnt, oder einfach immer schon einmal darüber lesen wolltet, solltet Ihr unbedingt mal einen Blick in “Boarderlines” werfen. Weitere Infos zum Buch und natürlich auch eine Leseprobe findet Ihr auf Andis Homepage www.boarderlines-buch.de. Mir hat das Lesen großen Spaß bereitet.

Dieser Artikel hat bisher 11 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. waschgang sagt:

    OH ja.. Das mag ich unterm Baum haben!!!

  2. Jahn sagt:

    Der ANDI hier im Blog. Das ich das noch erleben darf.
    Ich will auch die boarderlines nacherleben… Bzw. Lesen…

    Cheerz und in Hoffnung auf nen letzten vorweihnachtsswell im Mittelmeer, Jahn

  3. Der Autor Andreas Brendt kann nicht nur schreiben, sondern auch kreativ kochen! Ja logisch, sonst wäre er auf seinen Reisen verhungert und hätte kein Buch geschrieben. Der autobiographische Roman Boarderlines begleitet Reisende und entführt Daheimgebliebene. Der Autor war viele Jahre in noch mehr Ländern alleine mit Surfboard auf einer Reise, die in Köln beginnt und endet. Jedes Land ist Entdeckung, jede Begegnung Wendepunkt und umgekehrt. Der Autor lässt uns an seinen Gedanken, Ängsten und Gefühlen teilhaben. Ein Emotionsrausch zu Lande und zu Wasser. Eine spannende Selbstoffenbarung, hämmernde Herzen in echten Figuren. Der Leser spürt seine kindliche Lebensfreude oder Einsamkeit. Andreas Brendt gelingt es, Gefühle und Erfahrungen zu verdichten und die Buchdeckel zum Schwingen zu bringen.

  4. Sam sagt:

    Haben will… :D

  5. PUTENHACK sagt:

    GEIL!!! Das perfekte Buch für den anstehenden Marokkourlaub und jetzt auch noch mit dem Universalrezept schlecht hin!!!!

  6. Bastian sagt:

    Genau das Richtige zum überbrücken der langen kalten Tage ohne Wasser…!

  7. Sascha sagt:

    Würde ich mir sehr gerne anschauen.

  8. Ursula sagt:

    Da bin ich gerne dabei!

  9. bin dabei! +ziemlich cooler blog!

  10. Wolfram sagt:

    Ich bin neugierig und offen für fast alles. Lesen und reisen bildet. Es gibt so viele tolle Länder!!!

  11. derLasse sagt:

    Hallo alle zusammen und vielen Dank Euch für`s Mitmachen. Inzwischen wurde ein glücklicher Gewinner gezogen und per Mail benachrichtigt… Am besten Ihr schaut einmal in Eure Postfächer…

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