Marokkanischer Eintopf mit Hähnchen, Kichererbsen und Granatapfelkernen

verfasst von derLasse am 16. November 2012



Inspiriert durch einen Beitrag im Wochenmarkt-Blog der Zeit und durch die Buchung eines Fluges für einen kleinen Winter-Surftrip nach Marokko, hatte ich große Lust auf ein marokkanisch angehauchtes Essen. Marokkanischer Eintopf stand auf dem Programm.

 

Marokkanischer Eintopf

 

Was mich neugierig werden ließ, war der Granatapfel in diesem Rezept. Zwar finden sich diese Früchte im Moment in fast jedem Obst- und Gemüseladen (meist stammen sie aus der Türkei), aber so wirklich gekocht habe ich bisher damit noch nicht.

Und um ganz ehrlich zu sein: Ich glaube gegessen hatte ich eine Grenadine (so heißt der Granatapfel auch) bewusst ebenfalls noch nicht. Grenadine-Sirup im Tequila-Sunrise kenne ich allerdings durchaus…

 

Also einfach mal heranwagen, Grenadine kaufen und loskochen.

 

Zutaten

  • 2 TL rote Pfefferkörner
  • 3 Kapseln Kardamom
  • 1 – 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriander
  • ca. 1 l Hühnerbrühe
  • 400g Hähnchenbrust
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Aubergine
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Granatapfel
  • Couscous

So wird`s gemacht:

  1. Pfefferkörner, Kardamomkapseln, Kreuzkümmel und Koriander in einem Mörser zerstoßen (ich nehme für sowas immer gerne den Flavour Shaker, den werde ich auch noch bei Gelegenheit mal in einem gesonderten Beitrag vorstellen).
  2. Alles was in die “zwiebelige” Richtung geht – sprich: Knoblauch, Frühlingszwiebel, Staudensellerie und die normale Zwiebel – wird fein gehackt.
  3. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und zunächst die Gewürzmischung darin anrösten bis es herrlich duftet. Dann die feingehackten zwiebeligen Zutaten darin andünsten, bis sie schön glasig sind.
  4. In der Zwischenzeit schnell die Aubergine würfeln und dann ebenfalls in den Topf geben.
  5. Als nächstes kommen die in mundgerechte Stücke geschnittenen Hähnchenbrüste dazu. Während diese durchgaren immer mal wieder umrühren, damit nichts am Topfboden festbackt. Nach ca. 5 Minuten solle das Fleisch eigentlich durch sein.
  6. Jetzt gebt Ihr die Hühnerbrühe und die Kichererbsen in den Topf und reduziert die Hitze.
  7. Während alles im Topf fein köchelt könnt Ihr Euch schonmal um das “Topping” kümmern: Den Granatapfel halbieren und seine säuerlich-schmackhaften Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Ja ich weiß – das kann ganz schön nervtötend sein. Komplizierte Früchte diese Granatäpfel. Die Petersilie hackt Ihr und vermischt sie zusammen in einer Schale mit den Granatapfelkernen. Diese Mischung wird hinterher beim Anrichten auf den Eintopf gegeben.
  8. Jetzt kommt noch die Beilage dran: Couscous. Ich verwende immer doppelt so viel Wasser wie Couscous, also z.B. 2 Tassen Wasser auf eine Tasse Couscous. Das Wasser mit einer Prise Salz und einem kleinen Schuss Öl in einem Topf zum Kochen bringen. Couscous dazu geben und den Topf vom Herd ziehen. Ca. 2 – 3 Minuten lang in Ruhe quellen lassen. Danach den Topf noch einmal auf die heiße Platte schieben und aufkochen lassen, ein kleinen Stich Butter dazu geben und mit einer Gabel auflockern – das Wasser sollte inzwischen schon aus dem Topf verschwunden, bzw. komplett vom Couscous aufgesaugt worden sein.
  9. Nach ca. 20 Minuten sollte auch der Eintopf fertig sein. Am besten Ihr testet mal schnell eine Kichererbse, denn die brauchen am längsten…
  10. Nun also zum Anrichten: Erst Couscous auf die Teller, dann den Eintopf darüber geben und zum Abschluss mit der Petersilie-Granatapfelkern-Mischung bestreuen.

 

Sieht das nicht super aus? Und wie das erst duftet…!!! Da kommt jetzt schon riesige Urlaubs-Vorfreude bei mir auf.

 

Marokkanischer Eintopf

 

P.S.: Ach so – wie so häufig bei Eintöpfen gilt auch für den marokkanischen Eintopf: Am nächsten Tag aufgewärmt schmeckt`s fast noch besser…

 

 

 

 

 

 

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