Passend zur Ferienzeit: Kochen unter freiem Himmel

verfasst von derLasse am 26. Juli 2014



Pünktlich zur Ferienzeit möchte ich Euch ein schönes Buch für die Erweiterung Eures Outdoor-Kochhorizontes vorstellen: “Kochen unter freiem Himmel – Die besten Rezepte für den Campingkocher” von Karin Ihre.

 

Kochen unter freiem Himmel

 

Der ein oder andere Leser dieses Blogs ist sicherlich – genau wie ich – gerne draußen unterwegs. Egal ob beim längeren Campen oder auf kurzen Outdoor-Ausflügen, Kochen gehört auch dort für mich unbedingt dazu.

 

Allerdings muss ich gestehen, dass man gerade beim Outdoor-Kochen schon sehr stark dazu neigt, immer wieder auf Rezepte und Gerichte zurückzugreifen, die man schon häufiger erfolgreich und lecker unterwegs hinbekommen hat. Die eingeschränkten Möglichkeiten (meist hat man ja nur eine einzelne Kocherflamme zur Verfügung) machen einem das experimentieren unter Umständen auch nicht gerade einfach.

 

Darum habe ich gleich zugegriffen, als ich zufällig über “Kochen unter freiem Himmel – Die besten Rezepte für den Campingkocher” von Karin Ihre gestolpert bin. Von diesem Kauf habe ich mir ein wenig zusätzliche Inspiration für das Kochen unterwegs versprochen.

 

Kochen unter freiem Himmel

 

Zunächst einmal muss man festhalten, dass das Buch recht “praktisch” gestaltet ist. Das Softcover macht einen weitestgehend robusten Eindruck und mit seinem DIN-A5-Format ist das Buch auch recht Rucksack-kompatibel. Praktisch also, wenn man es wirklich einmal auf einem Outdoor-Trip mitführen möchte.

 

Die grafische Gestaltung des Buches und die enthaltenen Fotos gefallen mir sehr gut. Da kommt schöne Outdoor-Stimmung auf. Aufgefallen ist mir, dass auf den Bilder recht viele light-my-fire-Produkte gezeigt werden, von denen ich hier ja auch schon ein paar nette Gadgets vorgestellt habe.

 

Am Anfang des Buches gibt Karin Ihre zunächst ein paar Tipps zur richtigen Kochausrüstung für Unterwegs. Dabei geht sie auch auf die Themen “Backen auf einer Flamme” und dir richtige Gewürzausstattung ein. Danach widmet sie sich dem Thema “Getränke”.

 

Der Rest des 142 Seiten starken Buches gliedert sich in die Themenbereiche “Frühstück”, “Hauptgerichte”, “Backen” und “Süße Sachen”. Zur Auflockerung gibt es zwischendurch immer wieder seitenfüllende Fotos und Geschichten aus Karins Outdoor-Kochleben. Gut gefallen hat mir dabei z.B. Ihre Bemerkung, dass sie die Abende auf Paddeltouren mit Ihrem Freund immer gerne mit Wein, einem Kaffee, Zartbitterschokolade und westindischem Rum ausklingen lässt… Sympathisch.

 

Alle im Buch vorgestellten Rezepte sind alle absolut “einflammentauglich”. Für die meisten von Ihnen kommt man auch mit einem einzelnen Topf zur Zubereitung hin.

 

Sehr gut gefällt mir, dass im Buch nicht allzu viele klassische “Nudeln mit Soße”-Rezepte zu finden sind. Stattdessen gibt es hier “Mangosalat mit schwarzen Linsen und Zitronenhähnchen”, “Bulgur mit Rosinen, Aprikosen und Mandeln” (genau mein Fall), “Pilaw mit Chorizo” oder “Pestopizza mit Parmaschinken und gegrillter Paprika”.

 

Ich muss sagen, dass mich besonders das Kapitel “Backen” sehr begeistern konnte. Frische Frühstücksbrötchen oder Scones auf dem Campingkocher zu backen werde ich sicherlich selbst auch einmal ausprobieren.

 

Mein einziger Kritikpunkt: Einige der Rezepte setzen schon etwas kompliziertere Zutaten voraus, die man nicht unbedingt immer mit sich führen kann und auch sicherlich nicht überall frisch beschafft bekommt. Aber das Buch stellt auch nicht den Anspruch der Survival-Küche gerecht zu werden. Hier geht es viel mehr um das Genießen des Outdoor-Lebens und genau das weiß das Buch dem Leser sehr gut zu vermitteln.

 

Wer nun Interesse am Buch gefunden hat und noch ein bisschen Inspiration für das Kochen auf Outdoor-Touren gebrauchen kann, bestellt sich mit diesem Link das Buch ganz einfach selbst nach hause.

 

Kochen unter freiem Himmel

Dieser Artikel hat bisher 1 Kommentar.


Bisherige Kommentare:

  1. Mein Bruder hat sich kürzlich das Buch geholt, weil er auch gerne neue Rezepte ausprobiert und sehr viel Zeit im Freien verbringt. Ich frage mich allerdings, ob man hier nicht besser in der Küche bleibt; da sind alle Zutaten (oder die Meisten) und ein Herd :-)

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