Superschnelle Pasta mit Sardellen, Blattspinat, grünem Spargel und Chili

verfasst von derLasse am 23. April 2014



Hier im Blog gab es schon seit einer ganzen Weile kein Pasta-Rezept mehr… Zeit der Abstinenz ein Ende zu setzen und Euch ein schnelles und schön pikantes Pasta-Rezept mit Sardellen, grünem Spargel und Blattspinat zu servieren.

 

Pasta mit Sardellen, Blattspinat und grünem Spargel

 

An allen Ecken und Enden hört man ja immer wieder von den “bösen” Kohlenhydraten, von denen wir viel zu viele essen. Irgendwie hat das auch bei mir dazu geführt, dass mein Pasta-Konsum im Vergleich zu Früher viel geringer geworden ist. Manchmal allerdings gibt es einfach nichts leckereres als eine ordentliche Portion italienischer Teigwaren.

 

Als mir beim Gemüse-Einkauf dann frischer Blattspinat und grüner Spargel in die Hände fielen wusste ich, dass es mal wieder Zeit ist.

 

Dieses Rezept beinhaltet Sardellen. Früher hätte ich steif und fest behauptet, dass ich diese nicht mag. In der jüngeren Vergangenheit musste ich aber feststellen, dass das so nicht stimmt. Immerhin ist dies auch schon das zweite Rezept hier im Blog, das Sardellen beinhaltet (Nummer 1 war ein Caesar-Dressing zum Salat). Ich bin mir sicher, dass in der Zukunft auch noch ein paar mehr davon folgen werden, denn inzwischen bin ich so richtig auf den Geschmack gekommen.

 

Das besondere bei Sardellen ist in meinen Augen, dass sie häufig eben nicht als “eingelegter Fisch” geschmacklich in Erscheinung treten, sondern sich bestens dafür eignen, Speisen eine “interessante Salzigkeit” zu verleihen, die eigentlich überhaupt nicht nach Fisch schmeckt. Dies ist natürlich besonders in Gerichten der Fall, in denen die Sardellen – so wie hier – zerkleinert vorkommen.

 

Was ich damit sagen möchte: Wenn Ihr beim Thema Sardellen “bääääääähhhh” ruft, probiert sie doch wenigstens mal als “Gewürz” – in meinen Augen lohnt sich das sehr.

 

Pasta mit Sardellen, Blattspinat und grünem Spargel

 

Genug von den Sardellen, jetzt geht es aber erst einmal ran an die Pasta. Die ist nach diesem Rezept wirklich ruckzuck fertig und macht nicht viel Arbeit.

 

Pasta-technisch habe ich mich bei diesem Rezept für Tagliatelle entschieden. Sehr gut könnte ich mir das Rezept auch mit Linguine vorstellen – die waren aber leider ausverkauft als ich meinen letzten Pasta-Einkauf getätigt habe.

 

Zutaten

  • 3 – 4 Sardellen
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 Stange Steudensellerie
  • 2 Hände voll Blattspinat
  • 6 Stangen grüner Spargel
  • 1 getrocknete Chilischote
  • Meersalz
  • Pfeffer

So wird`s gemacht:

  1. Den Staudensellerie fein würfeln, den Spinat waschen und die Spargelstangen dritteln. Der Knoblauch sollte fein gehackt werden, kann aber auch – ganz nach Geschmack – komplett weg gelassen werden.
  2. Einen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen der Pasta aufsetzten. Wenn Sie gar ist und abgegossen wird, ein kleines Glas des Kochwassers aufheben.
  3. Etwas Olivenöl in die heiße Pfanne geben. Darin die Sardellenfilets mit einer Gabel durch Quetschen fein zerkleinern und anrösten lassen, bis es intensiv duftet. Die fein gehackte Chilischote wird auch gleich mit angeröstet.
  4. Nun die Selleriewürfel dazu geben und glasig andünsten lassen.
  5. Auch der Spargel kann jetzt in die Pfanne gegeben werden.
  6. Nun die Hitze um die Hälfte reduzieren und das aufgehobene Pasta-Kochwasser ca. 5 mm hoch in die Pfanne geben.
  7. Mit etwas Meersalz und Pfeffer würzen.
  8. Jetzt könnt Ihr noch ca. 2 Hände voll frischem Blattspinat in die Pfanne geben. Wenn dieser im Wasser gar geworden ist (geht ganz schnell) gebt Ihr die Pasta in die Pfanne und schwenkt sie schön durch.

 

Pasta mit Sardellen, Blattspinat und grünem Spargel

 

Wie bei den meisten Pasta-Gerichten schmecken auch hier frisch geriebener Parmesan und ein kleiner Spritzer guten Olivenöls ganz besonders gut zu.

 

Pasta mit Sardellen, Blattspinat und grünem Spargel

Dieser Artikel hat bisher 2 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. jens sagt:

    Hey,

    das sieht toll aus…koche ich heute gleich mal nach.

    Danke für´s Rezept und beste Grüße
    Jens

Hinterlass einen Kommentar: