Pfannkuchen mit Pfifferlingen

verfasst von derLasse am 7. September 2012



Schon wieder stand dort im Gemüseregal dieses verlockende Körbchen mit unglaublich gut aussehenden Pfifferlingen. Was soll man da machen…?!? Mitnehmen!!! Und dann zum Beispiel Pfannkuchen mit Pfifferlingen draus zaubern.

 

 

Die Pfifferlinge haben jetzt nun einmal Saison. Zwar sieht man sie hier nicht in solch rauhen Mengen wie z.B. in Schweden (die Pfifferlingsmengen auf den Marktständen dort fand ich wirklich beeindruckend) und auch die Preise sind recht stattlich, aber die meisten Gemüsehändler haben im Moment ein paar Körbchen dort stehen und die schmecken nun einmal. 

 

Dieses Mal sollten also Pfannkuchen mit Pfifferlingen gefüllt werden. Früher war ich eigentlich nur ausschließlich ein Fan süßer Pfannkuchen, muss aber sagen, dass sich den in den letzten Jahren grundlegend geändert hat. Die herzhaften können auch einiges!

 

Die Vorgehensweise ist eigentlich ganz einfach: Die Pfifferlinge und die Pfannkuchen werden getrennt voneinander zubereitet; das ganze kann natürlich auch parallel geschehen. Dann einfach die Füllung auf die Pfannkuchen geben, umklappen, fertig.

 

Zutaten

  • 3 Eier
  • Mehl
  • Milch
  • Sprudelwasser
  • Salz
  • Pfifferlinge
  • 1-2 Zwiebeln
  • ca. 100g Schinkenwürfel
  • Gemüsefond oder -brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Sahne
  • Zitronensaft
  • Petersilie

So wird`s gemacht:

  1. Pfifferlinge kommen häufig noch mit reichlich Sand und Erde zum Gemüsehändler, also gebt Euch etwas Mühe und reinigt sie ordentlich – Knirschen zwischen den Zähnen kann das Geschmackserlebnis ganz schön beeinträchtigen.
  2. Jetzt kümmern wir uns um den Pfannkuchenteig:
  3. Die Eier, einen großen Becher Milch und einen ordentlichen Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure in einer Teigschüssel miteinander verrühren. Während des Rührens langsam Mehl dazu geben und gut darauf achten, wie sich die Konsistenz des Teigs verändert. Er sollte dickflüssig, aber nicht zu feste werden. Schön sämig und nicht zu flüssig.
  4. Zum Abschluss fehlt dem Teig dann nur noch eine Prise Salz.
  5. Mit etwas Sonnenblumenöl in einer beschichteten Pfanne den Teig zu goldgelben Pfannkuchen ausbacken. Als Richtwert nehme ich immer eine Suppenkelle voll Teig pro Pfannkuchen – passt bei meiner Pfanne wunderbar.
  6. Jetzt sind die Pfifferlinge dran:
  7. Die Zwiebel(n) fein würfeln und zusammen mit den Schinkenwürfeln und etwas Olivenöl in der Pfanne andünsten, dann die Pfifferlinge dazu geben.
  8. Hitze reduzieren und leicht anbräunen, dann Gemüsefond oder -brühe dazu geben (wie man Fond selber machen und einfrieren kann, habe ich hier schon einmal berichtet).
  9. Mit Salz und Pfeffer würzen und einen kleinen Schuss Sahne hinzufügen. Wirklich nicht zu viel Sahne nehmen, es soll ja keine Sosse werden, sondern nur den Geschmack verfeinern. Ich würde sagen 2-3 Esslöffel sind genug. Alternativ geht natürlich auch Crème fraîche.
  10. Jetzt kommt noch ein kleiner Geschmackskick in Form eines kleinen Spritzers Zitronensafts dazu.
  11. Füllung auf die Pfannkuchen geben und mit frisch gehackter Petersilie überstreuen.
  12. Pfannkuchen zuklappen. Fertig!

 

Dieser Artikel hat bisher 4 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. Anja sagt:

    Sieht köstlich aus! Bei mir beschränkt sich die “herzhafte” Erfahrung bis jetzt nur auf Pfannkuchen mit Käse und Schinken – glaube, das muss ich bald ändern ;)

    • derLasse sagt:

      Hey Anja,
      ja, ich habe die herzhaften Pfannkuchen auch viel zu lange nicht wirklich beachtet, dabei gibt es da wirklich unzählige Variationsmöglichkeiten. Da die Pfifferlinge jetzt ja Saison haben kann ich wirklich nur empfehlen das mal auszuprobieren.
      Schmeckt wirklich super.
      Viele Grüße!

  2. Gerd sagt:

    Ich liebe Pfifferlinge und ich liebe Pfannkuchen!!! Das Rezept ist super habe nur ein bisschen was an den Pfannkuchen geändert :D So das es eigentlich schon Gemüsepfannkuchen sind aber das hat super zusammen gepasst. Danke für das Rezept Lg. Gerd

    • derLasse sagt:

      Hallo Gerd,

      Super! Schön, dass es geschmeckt hat und dass ich ein wenig inspirieren konnte.
      Was genau hast Du denn geändert? Verrat doch bitte noch ein paar mehr Details…

      Beste Grüße
      Lars

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