Scharfes Teil: Der Tyrolit Messerschärfer

verfasst von derLasse am 4. Januar 2015



Gut und regelmäßig geschärfte Messer lassen das Schneiden von Zutaten besser gelingen und einfacher fallen. Von Tyrolit gibt es nun einen eleganten neuen Messerschleifer für zuhause, den ich einmal ausprobieren durfte.

 

Tyrolit Messerschärfer

 

Schnippeln (besonders Gemüse) gehört – wenn ich mal ganz ehrlich bin – eigentlich zu meinen absoluten Lieblingstätigkeiten in der Küche. Ich kann das eigentlich gar nicht näher begründen, aber das macht mir einfach Spaß. Mit gut geschärften Messern lässt sich die Freude am Schneiden natürlich auch noch einmal ordentlich erhöhen.

 

Bisher habe ich dabei immer auf einen einzelnen Nass-Schleifstein zurückgegriffen, mit dem ich eigentlich immer recht gute Schleifergebnisse erzielen konnte. Zumindest haben diese immer deutlich besser gefallen als die von einfachen Schleifsystemen, bei denen man die Messer durchzieht, etc.

 

Allerdings muss ich auch einräumen, dass das Schleifen mit dem Nass-Schleifstein kein unbedingt schneller Vorgang ist. Ich denke mal so 10 – 15 Minuten habe ich da pro Messer eigentlich fast immer investieren müssen, wenn nicht sogar ein paar Minütchen mehr.

 

Das sehr gut funktionierende Prinzip von Nass-Schleifsteinen macht sich auch der neue Messerschärfer von Tyrolit zunutze. Hierbei schleift nicht nur der Stein selbst die Messerklinge, sondern auch der beim Schliff entstehende Schleifschlamm aus Stahlpartikeln und Wasser.

 

In einer sehr edlen und soliden Holzbox in elegantem Schwarz kam der Tyrolit-Schärfer bei mir zuhause an. Da machte das auspacken so richtig Spaß. Da der freie Platz auf meinen Küchenarbeitsflächen so langsam wirklich erschöpft ist, habe ich ihn bisher auch nach Benutzung immer wieder in diese Box zurückgepackt.

 

Tyrolit Messerschärfer

 

Der generelle Aufbau des Schärfers ist eigentlich simpel, aber genau deshalb so praktisch:

 

Drei Schleifsteine unterschiedlicher Körnung sind per Magnet an einem ca. 25 cm hohen Metallgestell senkrecht angebracht. Das Metallgestell sorgt automatisch dafür, dass die Klinge den richtigen Winkel zum Schleifstein hat, wenn man sie senkrecht zum Boden an diesem entlang führt. Dies ist natürlich deutlich einfacher, als die Klinge selbst im richtigen Winkel zu halten, wenn man auf einem flachen Stein schleift, der auf einem Tisch liegt. Der Schleifwinkel ist beim Tyrolit-Schärfer quasi schon voreingestellt.

 

Dank der magnetischen Aufhängung kann man die einzelnen Schleifsteine sehr schnell und problemlos abnehmen, um diese zu wässern. Die Magneten halten die Steine allerdings so fest, dass diese sich beim Schleifen keinen Millimeter bewegen. Sehr gut! Im übrigen lassen sich die Schleifsteine natürlich auch einzeln nachbestellen.

 

Die Vorgehensweise beim Schleifen ist eigentlich sehr einfach: Schleifsteine anfeuchten, an der Halterung anbringen und dann das zu schärfende Messer in einem langen Bogen senkrecht von oben nach unten an den Schleifsteinen entlang ziehen. Natürlich mit beiden Seiten der Klinge. Hierbei arbeitet man sich vom gröbsten zum feinsten Schleifstein vor.

 

Tyrolit Messerschleifer

 

Die Schleifergebnisse, die ich mit dem Tyrolit-Schärfer erzielen konnte waren wirklich super, da gibt es überhaupt nichts zu meckern. Einzig das Schleifen von Messern mit gebogenen Klingen (kleine Obst-/Gemüsemesser – “Hümmelchen” ;-) ) fällt mit diesem Schärfer nicht so ganz leicht.

 

Optimalerweise sollte man ihn natürlich immer griff- und einsatzbereit auf seiner Arbeitsplatte stehen haben, denn gut gepflegte und regelmäßig geschärfte Messer halten länger und machen mehr Freude bei der Verwendung. Leider reicht dafür bei mir der Platz im Moment nicht so richtig aus.

 

Weitere Infos zum Messerschärfer findet Ihr natürlich auch auf der – sehr schön gestalteten – Website von Tyrolit. Dort kann man sich auch ein Video zur Verwendung des Messerschärfers ansehen.

 

Tyrolit Messerschärfer

Dieser Artikel hat bisher 2 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. Hardy sagt:

    Mann – Lars,

    das Teil sieht ja stylistisch aus. Wenn es dann noch scharf macht !
    Ich bin gerade auf der Suche nach einer einfachen, aber guten Lösung. Auf Dauer ist das mit den Wassersteinen schon aufwändig. Möchte auch vermeiden, dass in meiner Abwesenheit meine Frau wieder diesen Wetzstahl schwingt und mir Kerben in die Waffen haut.
    Also Frauen-küchentauglich scheint es ja auch zu sein. Ich überlege….Bin nur immer etwas skeptisch, wenn der Lafer im Spiel ist.
    Danke für den Bericht.

    • derLasse sagt:

      Moin Hardy – schön mal wieder von Dir zu lesen.
      Das Teil funktioniert gut und sieht in der Tat auch sehr nett aus. Aaaaaber: Auch hier müssen die Schleifsteine für gute Ergebnisse angefeuchtet werden. Bin bisher aber mit den Ergebnissen immer zufrieden gewesen. Ich glaube vor allen Dingen ist aber gut, dass man das Teil da offen stehen hat und es so immer mal wieder schnell zwischendurch benutzt. Ich erledige das Schleifen jetzt immer “im laufenden Betrieb” und mache nicht extra eine gesonderte Schleifaktion.
      Viele Grüße!!!!
      Lars

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