Unkomplizierte Alternative zur Pizza: Flammkuchen

verfasst von derLasse am 23. November 2012



Teigfladen mit Belag aus dem Ofen müssen nicht immer aus Italien kommen. Mit Ihren lecker knusprigen Flammkuchen haben die Elsässer da eine äußerst leckere Alternative im Angebot.

 

Flammkuchen

 

Ähnlich wie bei der Pizza lassen sich auch mit Flammkuchen tolle Variationen ausprobieren. Heute starten wir allerdings erstmal ziemlich “Basic”: Speck, Zwiebeln und Sauerrahm machen einen klassischen Flammkuchen aus. 

 

Natürlich könnt Ihr auch ganz nach Belieben mit den Belägen herumexperimentieren, ich starte hier allerdings erstmal eher traditionell.

 

Zutaten

Flammkuchen

  • 250 – 300 g Mehl
  • 1 Tasse lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 200g Sauerrahm
  • 1 – 2 Teelöffel Mehl
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Zwiebel
  • 250 g Speckwürfel
  • Salz
  • Pfeffer

So wird`s gemacht:

  1. Der Teig ist eigentlich genau der selbe wie ein Basis-Pizzateig. Das heißt: Mehl, eine ordentliche Prise Salz, einen Schuss Olivenöl und Hefe in eine Teigschüssel geben, langsam das Wasser hinzufügen und Kneten. Kneten, kneten kneten. Im Prinzip je länger je lieber. Wichtig ist, dass das Wasser nicht heiß, aber auch nicht zu kalt ist. Die Hefe lebt und will bei der Arbeit weder frieren noch übermäßig schwitzen. Was Eure Hände als angenehm empfinden, findet auch die Hefe gut. Also überprüft die Temperatur des Wassers vorm hinzufügen bitte. Wenn ein schön homogener und glatter Hefeteig entstanden ist, deckt Ihr die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und lasst den Teig mindestens eine halbe Stunde lang bei Zimmertemperatur ruhen, damit er schön aufgehen kann. Selbstverständlich gibt es heute viele tolle technische Hilfsmittel, die Euch beim Kneten helfen können. Ich persönlich finde aber, dass es mit der Hand immer noch am besten geht.
  2. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch um den Sauerrahm kümmern und den Backofen vorheizen:
  3. Die Frühlingswiebeln in feine Ringe schneiden und mit dem Sauerrahm verrühren. 1 – 2 Esslöffel Mehl hinzufügen um das ganze ein wenig anzudicken und nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ofen solltet Ihr auf ca. 180°C heizen – wenn Ihr einen Pizzastein habt könnt Ihr den auch wunderbar für Eure Flammkuchen verwenden. Ich möchte inzwischen nicht mehr auf so ein Teil verzichten (hier geht’s zu meinem kleinen Pizzastein-Beitrag). Allerdings muss man etwas eher mit dem Vorheizen beginnen, wenn der Pizzastein zum Einsatz kommen soll.
  4. Jetzt noch die rote Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden.
  5. Allmählich sollte der Teig schön aufgegangen sein. Teilt ihn in 3 – 4 (je nachdem wie viele Flammkuchen es werden sollen) Portionen und rollt diese mit dem Nudelholz aus. Sorgt dafür, dass Eure Arbeitsfläche dabei schön mit Mehl bestäubt ist, dann bleibt nicht irgendwo kleben. Schön platt rollen, damit die Flammkuchen hinterher auch richtig schön knusprig werden!
  6. Auf den ausgerollten Teig kommt erst eine schöne Sauerrahm-Schicht, darauf gebt Ihr dann die Speckwürfel und die roten Zwiebel-Streifen. Dann darf der fertig belegte Flammkuchen auch schon in den Ofen. Die Backzeit beträgt ca. 10 – 15 Minuten.

 

Flammkuchen

Dieses Rezept hier war ja ziemlich dicht dran an den ganz klassischen Flammkuchen… Selbstverständlich bieten sich hier ja auch unendlich viele Variationsmöglichkeiten an. Habt Ihr noch ein paar ausgefallene Vorschläge? Ich würde mich freuen die zu hören!

 

 

Dieser Artikel hat bisher 7 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. Manuel H. sagt:

    Wow, cooler Blog. Der Flammkuchen sieht mega aus! Grüße Manuel

    • derLasse sagt:

      Hi Manuel,

      herzlichen Dank für`s Lob. Bei Dir schaut`s aber auch lecker aus…

      Beste Grüße und ein schönes Wochenende!

      Lars

  2. Cédric sagt:

    Das gab´s bei uns auch länger nicht mehr. Wär mal wieder Zeit :D
    Viele Grüße, Cédric

  3. Christian sagt:

    Hallo,
    als altertnative Beläge mache ich folgende:

    (Grundlage ist eine Mischung aus Creme fraiche, Milch und ein Schuss Olivenöl, Salz, Pfeffer).

    1. Champignons mit Knofi, Zwiebeln und Petersilie gebraten, dazu Bergkäse. Für nicht-Vegetarier lege ich am ende, wenn der Flammkuchen den Ofen verlässt, ein Paar Scheiben Parmaschinken darauf.
    2. Getrocknete Tomaten, schwarze Oliven, eingelegte scharfe Peperoncini, harter Schafsläse (wenn möglich mit Pfeffer oder Chili), ein wenig Mozzarella
    3. Gamberetti, Knoblauch, Chili, Tomatenwürfel (entkernt) wenig Mozzarella
    Viele Grüße Christian

    • derLasse sagt:

      Hey Christian!

      Wow – alle drei Tipps klingen super finde ich – besonders allerdings die Version mir Champignons, Knofi und Bergkäse. Die werde ich mit Sicherheit auch mal ausprobieren!

      Vielen Dank & beste Grüße
      Lars

  4. funnyhexe sagt:

    Hallo,

    durch Zufall bin ich auf der Seite gelandet… und habe das schönes Rezept für Flammkuchen und den Aufruf zu Variations-Vorschlägen gefunden. Wie wäre es damit?

    * Flammkuchen mit Munster

    * Flammkuchen mit Zwiebelschmand

    * und noch eine Variante mit Spargel … die nächste Spargelzeit kommt bestimmt! Wir haben damals einen Boden aus Blätterteig genommen, müsste aber auch mit Deinem Teig funktionieren.

    Grüße aus dem Rheinhessischen
    Andrea

    • derLasse sagt:

      Hallo Andrea,
      danke Dir für die weiteren tollen Flammkuchen-Anregungen. Da ist wohl wirklich noch so einiges möglich. Ich werde da auf jeden Fall auch weiter experimentieren.

      Beste Grüße
      Lars

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