Vegetarisches Curry mit Blumenkohl, Kohlrabi, Blattspinat und Kartoffeln

verfasst von derLasse am 19. März 2015



Manchmal möchte man etwas frisch gekochtes essen, hat aber eigentlich nicht so richtig Zeit, sich großartig darum zu kümmern, weil andere Dinge zu erledigen sind. Dieses vegetarische Curry verbringt die meiste Zeit allein auf dem Herd und braucht nur eine sehr kurze Vorbereitungszeit.

 

Vegetarisches Curry

 

Zuerst einmal ein kleiner Hinweis vorneweg: Bitte nehmt es mir nicht krumm, dass es hier in der letzten Zeit etwas ruhiger ist – ich stecke voll im Umzugs-Vorbereitungs-Stress. Dafür gibt es dann bald aber auch einen wunderschönen neuen Grillplatz. Versprochen! Während des Kistenpackens wollte ich eine schnelle, unkomplizierte Mahlzeit kochen, mit der ich nicht allzu viel Arbeit hatte und die nicht ständig überwacht werden muss.

 

Meine Wahl fiel dabei auf ein vegetarisches Curry mit Blumenkohl, Kohlrabi, Kartoffeln, Blattspinat und etwas Tofu. Hierbei habe ich meine Vorgehensweise zum Curry-Kochen etwas abgewandelt.

 

Während ich sonst gerne das Gemüse angebraten habe, habe ich diesmal einfach alles zusammen von Anfang an in Kokosmilch und Wasser gekocht. So musste ich keine Zwischenschritte durchführen, nicht Umrühren und den Topf auch sonst nicht großartig Überwachen während ich den Inhalt meiner Bücherregale in Kisten verpackt habe.

 

Vegetarisches Curry

 

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln1 Kohlrabi
  • 3 Kartoffeln
  • 150g Tofu
  • ein paar Rosen Blumenkohl
  • Blattspinat
  • 1 Hand voll Cashew-Kerne
  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 ml Wasser

So wird`s gemacht:

  1. Zunächst einmal den Ingwer und die Zwiebel schälen und anschließend fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln werden gewaschen und diagonal in ca. 1 cm lange Stücke geschnitten.
  2. Am besten verwendet Ihr für dieses Gericht einen Wok, oder eine Pfanne mit hohem Rand. Darin erhitzt Ihr nun etwas Öl (hier passt am besten Sonnenblumen- oder Sesamöl). Darin schwitzt Ihr Ingwer, Zwiebelwürfel und Frühlingszwiebelstücke etwas an.
  3. Dann gebt Ihr Wasser und Kokosmilch dazu.
  4. Während die Flüssigkeit heiß wird könnt Ihr die Kartoffeln schälen und in Würfel mit ca. 1cm Kantenlänge schneiden. Die Kohlrabi wird in Stifte geschnitten. Vom Blumenkohl trennt Ihr einfach ein paar Röschen ab. Den Tofu könnt Ihr auch einfach schnell würfeln. Das ganze Gemüse kommt nun in Eure Pfanne und wird dort in der Kokosmilch bei reduzierter Hitze fertig gekocht.
  5. Das dauert ca. 20 – 30 Minuten – in dieser Zeit könnt Ihr wunderbar etwas anderes treiben, z.B. Umzugskartons packen. Wenn Ihr an der Pfanne vorbei kommt, rührt einmal schnell durch. Ansonsten ist keine weitere Überwachung nötig.
  6. Wenn das Gemüse den gewünschten Garpunkt erreicht hat gebt Ihr den Blattspinat (ich habe 2 Hände voll genommen) und eine Hand voll Cashew-Kerne dazu. Rührt noch ein paarmal gut durch und wartet 1 – 2 Minuten, damit der Spinat auch schön warm werden kann (besonders falls Ihr TK-Spinat verwenden solltet).
  7. Das Curry hat nun eine schön Eintopf-artige Konsistenz und kann jetzt direkt ohne weitere Beilagen gegessen werden. Zum Würzen haben mir Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer ausgereicht.

 

Vegetarisches Curry

Dieser Artikel hat bisher 2 Kommentare.


Bisherige Kommentare:

  1. Henrik Anzug sagt:

    Sieht sehr lecker aus. Männerblog fürs Kochen und dann noch vegetarisch, echt cool, mal was anderes und eine Beweis, dass die Vorurteile dumm sind. Danke und weiter so

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